Dieser Tag ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens

... und weitere Neuigkeiten folgen später -

Oder glaubt jemand ich würde mir über das Netz keine "Stimme" verschaffen, die all den Wust auf diesem komischen Planeten kommentiert?






ANTI-
LANDMINEN-KAMPAGNE


1997

Unter dem Druck der seit fünf Jahren andauernden Internationalen Kampagne zum Verbot aller Landminen unterzeichnen im Dezember ´97 über hundert Staaten der Welt in Ottawa einen Selbstverpflichtungsvertrag zum Verbot der Anti-Personen-Minen. Es ist allerdings zu befürchten, daß dieser Vertrag weder den Minenterror noch das lukrative Geschäft mit dem Tod beenden wird. Anti-Fahrzeug-Minen und sogenannte Submunition dürfen auch nach Vertragsabschluß noch verkauft und eingesetzt werden, die Entwicklung elektronisch gestützter Minen der «dritten Generation» wird weiter vorangetrieben. Und der mörderische Irrsinn bleibt: noch immer wird das Leben unzähliger Menschen durch die 120 Millionen Minen bedroht, die heute schon verlegt sind. Die Sprengsätze töten oder verstümmeln jedes Jahr mehr als 26.000 Menschen! Die Opfer sind zu 90 Prozent Zivilisten, meistens Bauern, Frauen und Kinder.

Der laufende Bundeshaushalt der Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP stellt für die Entwicklung und Beschaffung militärisch nutzbarer Minen- und Minenräumtechnologie 135 Millionen DM bereit. Weniger als ein Zehntel dieser Summe - ganze 13 Millionen DM! - sind für Maßnahmen humanitärer Minenräumung eingesetzt. Welch vernünftiger Mensch soll das begreifen? Es würde Zeit, die Bundesregierung mit Emails geradezu einzudecken, damit dieser Wahnsinn ein Ende findet. Wer kann es schon mit seinem Gewissen vereinbaren, daß aus seinen Steuergeldern die Vernichtung und Verstümmelung von Leben unterstützt wird... also schreibt an die Verantwortlichen! Das ist das Wenigste was wir tun können.


1999

Am 1. März 1999, nach Unterzeichnung durch 134 und Ratifizierung durch 64 der 186 UNO-Staaten, tritt die Konvention zum Verbot von Anti-Personen-Minen in Kraft. Sicher bedeutet dies einen einmaligen Erfolg in der Abrüstungsgeschichte, doch ist dieser Erfolg nur ein erster Schritt. Der Wert der Konvention wird sich an ihrer Umsetzung in den nächsten Jahren erweisen. Noch werden täglich rund 70 Menschen durch explodierende Minen verstümmelt oder getötet – darunter 90 Prozent Zivilisten. Noch verweigern wichtige Staaten die Unterzeichnung und Ratifizierung der Konvention – darunter die drei ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates, USA, Rußland und China. Und noch haben auch Unterzeichnerstaaten ihre Politik nicht mit der Konvention in Übereinstimmung gebracht – wie die Bundesrepublik Deutschland.

Die christlich-liberale Koalition hatte 1998 noch fast 100 Millionen Mark für neue Landminen ausgegeben – darunter für die von Daimler-Chrysler entwickelte Parm 1. Eine High-Tech-Mine, die allerdings nicht zuverlässig einen Panzer von einem Flüchtlingsbus unterscheiden kann. Die Hardthöhe hatte in der mittelfristigen Finanzplanung weitere 320,9 Millionen Mark für neue Landminen vorgesehen.

Ob die rot-grüne Regierung all diese Projekte endgültig einstellt, statt dessen die Haushaltsmittel für zivile Minenräumung (1999 verhältnismäßig karge 18 Millionen DM) vervielfacht und damit ihre Verpflichtung zum weltweiten Verbot von Landminen aus der Koalitionsvereinbarung einhält, ist noch offen. Entsprechende Forderungen, unterschrieben von über 45.000 BundesbürgerInnen, übergab die Kampagne „Keine Mark für neue Minen“ letzte Woche an den grünen Staatsminister im Auswärtigen Amt, Ludger Volmer. Strittig zwischen Kampagne und Hardthöhe ist die Einordnung sogenannter Submunition, die nach Auffassung der Hersteller keine Landminen sind, von internationalen Hilfsorganisationen und Militärs wegen ihres Einsatzzweckes und ihrer Wirkungsweise jedoch den Landminen, teilweise sogar den Anti-Personen-Minen zugeordnet werden.

Im Endeffekt bleibt es weiterhin bei dem Wenigen, was wir tun können: schreibt den Verantwortlichen – besonders die Grünen, die als Anti-Kriegspartei angetreten sind, stehen im Wort. Jetzt, da sie an der Regierung beteiligt sind und sogar den Außenminister stellen.




Informationen zur Anti-Landminen-Kampagne:


MEDICO INTERNATIONAL

TAZ
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GLOBALE UMWELTPROGNOSE DER UNEP


UNEP ist die Umweltorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Nairobi. Ende Januar legte sie die erste Globale Umweltprognose (GEO) vor. Ergebnis: die Zerstörung der Lebensgrundlagen schreitet trotz aller politischen Appelle und Versprechungen voran.








/OSSI/WESSI/OSSI/WESSI/OSSI/

ICH KANN´S NICHT MEHR HÖREN! Ossi. Wessi. Und die Medien heizen´s an. Ossi. Wessi. Du schlägst die Zeitung auf: Wessi. Ossi. Du stellt das Radio an: Ossi. Wessi. Du holst dir ´nen Magazin: Wessi. Ossi. Du stellt die Glotze an: Ossi. Wessi. Jede Talkshow kreischt: Wessi. Ossi. Von allen Seiten eingehämmert: Ossi. Wessi. Und die Leute plappern´s nach: Wessi. Ossi. Bis es auch der letzte glaubt: Ossi. Wessi. Wessi. Ossi.

Dabei dürfte die Kluft zwischen ´nem freigeistigem Friesen und ´nem gestandenem Bayern durchaus heftiger sein als zwischen ebendiesem Friesen und ´nem bodenständigen Mecklenburger oder dem Bayern ebenda und ´nem anständigen Sachsen. Die sogenannten Freistaaten tummeln sich im Süden, aber egal ob Nord- oder Ostseewellen an den Strand trekken: es ist Norden, neech? Ist eigentlich niemandem aufgefallen, daß die engstirnigen Südstaaten immer über die liberalen Nordstaaten fluchen und umgekehrt? Grüß Gott und Tschüß! Ein Hesse fieselt mit einem Thüringer sicher mehr zusammen als ein Holsteiner mit einem Pfälzer. Ist doch wahr. Andere Beispiele? Wie geht´s einem Berliner in München, einem Münchner in Berlin? O guck ma: Ein Bremer in Trier, ein Trierer in Bremen - da kläffen sich selbst die Hunde an. Aber es geht noch enger: bestellt ein Düsseldorfer in Köln ein Alt. Der Kellner bringt natürlich ein Kölsch. "Aber ich wollte ein Alt!" beschwert sich der Düsseldorfer. "Dann wart ´ne Stunde, dann haste ´nen Alt!!!" blafft der Kölner zurück. Köln/Düsseldorf? Welten. Das kann noch schrumpfen, bis über die Dörfer, min Platt/din Platt. Welten auf wenigen Kilometern. Kilometern? Metern! "Mein Nachbar der ist zum....." Ham wir noch´nen Stacheldraht? Welten voll Kleingärtnerei! Kleingeisterei, woll?. Jeder sein eigenes Süppchen. Un` wat sacht der jute Koch: Alles in einen Topf schmeißen, Deckel drauf und dann lass´et schmoren, bis es ´nen geiler Eintopf wird... und ein richtig guter Eintopf wird aus verschiedenen Gemüsen gemacht, die alle für sich ihren eigenen, individuellen Geschmack einbringen, sonst wird´s nur ´nen fades Einerlei. Mansche halt. So spricht der kluge Koch von Welt am Suppentopf. Das war jetzt aber mächtig moralisch, wa? Macht nichts. Pflegen wir die Eigenheiten. Friesen und Bayern liefern sich schon sooo schön lange die Würze... Ach! Ach! (Und weh?) Köln wächst an Düsseldorf, Düsseldorf an Köln! Und weiter: Westfalen am Saarland, Frankreich an Spanien, England an Deutschland, Europa an Asien, Amerika an Rußland, die Welt an sich selbst - und alles umgedreht. Wer hat noch eine Idee? Wer träumt hier welchen Traum!?

Aber mal ährlich: Nordis/Südis klingt doch echt beschissen, gell?





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